Im Nordkosovo
Für die erneute Gewalteskalation machen sich Belgrad und Pristina gegenseitig verantwortlich
Nach den blutigen Ausschreitungen im überwiegend serbisch besiedelten Nordkosovo überziehen sich Pristina und Belgrad wieder einmal mit gegenseitigen Vorwürfen. Dabei sind Kosovos Premier und Serbiens Präsident für die absehbare Eskalation der Gewalt gleichermaßen verantwortlich.
KFOR-Soldaten und Kosovo-Polizisten bewachen ein städtisches Gebäude Foto: AFP/Armend Nimani
Tränengasschwaden, Schüsse, Brandbomben und Dutzende von Verletzten: Nach der erneuten Gewalteskalation im überwiegend serbisch besiedelten Nordkosovo zu Wochenbeginn warteten Pristina und Belgrad wieder einmal mit gegenseitigen Schuldvorwürfen auf.