Belgisch-Kongo
Fünf Frauen verklagen Belgien wegen Behandlung in der Kolonialzeit
Fünf im ehemaligen Belgisch-Kongo geborene Frauen haben Belgien verklagt, weil sie als Kinder ihren Müttern weggenommen wurden.
Ati-Rassismus-Demonstranten haben Spuren am Reiterstandbild des ehemaligen belgischen Königs Leopold II hinterlassen Foto: AFP/various sources/Thierry Roge
Laut Anklageschrift, die der Nachrichtenagentur AFP am gestrigen Donnerstag vorlag, werfen die heute 70- bis 74-jährigen Frauen dem belgischen Staat „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ vor. Als Kinder schwarzer Mütter und weißer Väter waren sie von den Kolonialbehörden als Kleinkinder in katholischen Einrichtungen untergebracht worden.