Sicherheitsbedenken
Frankreich will alte AKW noch länger laufen lassen – Kritik von Greenpeace Luxemburg
Frankreichs Atomaufsicht hat den Weg für den Weiterbetrieb von Frankreichs ältesten Atomkraftwerken frei gemacht. Gleichzeitig forderte die „Autorité de sûreté nucléaire“ den Betreiber EDF auf, Verbesserungen bei der Sicherheit durchzuführen, wie es in einer Stellungnahme der Behörde am Donnerstag hieß.
Aktivisten von Greenpeace gelangten 2003 ohne größere Probleme auf das Gelände des AKWs in Cattenom Foto: Christophe Olinger
Bei den betroffenen Reaktoren handelt es sich um die sogenannte 900-MW-Baureihe der französischen Atomkraftwerke, die hauptsächlich in den 1980er in Betrieb genommen worden sind. Sie haben teilweise bereits eine Betriebslaufzeit von 40 Jahren erreicht. Konkret geht es darum, die Laufzeit dieser Reaktoren auf 50 Jahre zu erhöhen.