Coronavirus
Frankreich: Macron führt Ausgangsbeschränkungen wieder ein
Frankreichs Staatschef Macron zieht wegen der zweiten Corona-Welle die Notbremse. Die Franzosen müssen wieder neue Einschränkungen hinnehmen. Gelingt im November eine Trendumkehr?
Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich Foto: Thibault Camus/AP/dpa
Mit Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land verschärft Frankreich seinen Kampf gegen die zweite Welle der Corona-Pandemie. Die Beschränkungen sollen von Freitag an gelten, kündigte Staatschef Emmanuel Macron am Mittwochabend in einer Fernsehansprache an. Der 42-Jährige machte deutlich, dass die Beschränkungen weniger streng sind als im Frühjahr, als das öffentliche Leben des Landes weitgehend lahmgelegt wurde. So sollen die Schulen geöffnet bleiben. Bars und Restaurants müssen jedoch schließen. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 1. Dezember befristet. „Bleiben Sie so weit wie möglich zu Hause“, appellierte Macron an seine Landsleute. Er machte deutlich, dass die Lage dramatisch ist. „Wir werden von der Beschleunigung der Epidemie überrollt“, sagte der Staatschef. Die Entwicklung trifft auch andere europäische Länder.