Wissenschaft

Forscher entdecken erstmals Bernstein in der Antarktis

In der Antarktis herrschten vor rund 90 Millionen Jahren Klimabedingungen, unter denen harzproduzierende Bäume wuchsen. Forschende haben nun den südlichsten Bernsteinfund weltweit gemacht.

Das deutsche Eisbrecher- und Forschungsschiff „Polarstern“ ankert in einem Hafen in Tromsø

Das deutsche Eisbrecher- und Forschungsschiff „Polarstern“ ankert in einem Hafen in Tromsø Foto: Rune Stoltz Bertinussen/NTB scan

Erstmals haben Wissenschaftler Bernstein in der Antarktis entdeckt. Es ist weltweit der bislang südlichste Fund des gelbbraunen Steins aus fossilem Harz, wie das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) mitteilte. Entdeckt wurde er in einem Sedimentkern, den Forschende auf einer Expedition mit dem Eisbrecher „Polarstern“ 2017 in fast 1000 Metern Wassertiefe im Amundsenmeer mit einem Meeresbodenbohrgerät herausgeholt haben. Ein Team unter Leitung des AWIs und der TU Bergakademie Freiberg veröffentlichte den Fund in der Fachzeitschrift „Antarctic Science“.

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