„Wie Zeitlupen-Horrofilm“

Festnahme australischer Journalistin in China wirft erneut ein Licht auf Beginn der Pandemie

Eine australische Journalistin, die für einen staatlichen Sender in China gearbeitet hat, ist in Peking festgenommen worden. Cheng Lei hatte vor allem zu Beginn der Corona-Krise regierungskritische Texte auf sozialen Medien gepostet. Die Festnahme belastet das angeschlagene chinesisch-australische Verhältnis weiter.

Was Cheng Lei genau vorgeworfen wird, ist nicht bekannt, allerdings hat sie sich in sozialen Netzwerken sehr kritisch zum Umgang Pekings mit dem Coronavirus geäußert 

Was Cheng Lei genau vorgeworfen wird, ist nicht bekannt, allerdings hat sie sich in sozialen Netzwerken sehr kritisch zum Umgang Pekings mit dem Coronavirus geäußert  Foto: AFP/DFAT

Ihren letzten Tweet setzte die Journalistin am 12. August ab. Seitdem ist das Social-Media-Profil von Cheng Lei unangetastet. Zwei Tage später wurde die australische Journalistin, die in China für einen staatlich kontrollierten Sender arbeitete, von den chinesischen Behörden festgenommen. Dies bestätigte die australische Außenministerin Marise Payne nun Anfang dieser Woche und sagte, ein konsularischer Besuch habe Ende August per Videolink stattgefunden.

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