Wahlen in Nordmazedonien

Favorisierter Sozialdemokrat Zaev hofft auf Bestätigung seiner Politik der Westintegration

Die Sozialdemokraten ziehen heute als Favorit in Nordmazedoniens Parlamentswahl. Doch zahlreiche Unsicherheitsfaktoren erschweren die Prognosen vor der von der Corona-Epidemie überschatteten Richtungswahl: Nicht nur die Aussöhnung mit Athen, sondern auch die EU-Integration steht auf dem Spiel.

Zoran Zaev, Parteichef der regierenden SDSM, erhofft sich eine Bestätigung seiner Politik der Westintegration und der Aussöhnung mit Griechenland

Zoran Zaev, Parteichef der regierenden SDSM, erhofft sich eine Bestätigung seiner Politik der Westintegration und der Aussöhnung mit Griechenland Foto: Robert Atanasovski/AFP

Das Coronavirus gibt in Nordmazedonien den Wahltakt vor – und dämpft das Wahlfieber. Zur Entzerrung des Andrangs werden die Wahllokale bei der heute steigenden Parlamentswahl zwei Stunden länger geöffnet sein. Aus Sicherheitsgründen konnten infizierte und isolierte Stimmbürger bereits zu Wochenbeginn zu Hause oder im Krankenhaus ihre Stimmen abgeben. Trotzdem machten mit 700 Menschen nur rund ein Zehntel der Betroffenen von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

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