Alex Jones

Fast eine Milliarde Dollar Strafe für US-Verschwörungstheoretiker

Der rechte US-Radiomoderator Alex Jones behauptet über Jahre, das Schulmassaker an der Sandy-Hook-Grundschule mit 26 Toten sei nur inszeniert gewesen. Das hat katastrophale Folgen für die Hinterbliebenen. Sie sollen nun entschädigt werden.

InfoWars-Gründer Alex Jones spricht zu den Medien vor dem Waterbury Superior Court während seines Prozesses am 21. September 2022 in Waterbury, Connecticut. Jones wird von mehreren Familien der Opfer des Sandy-Hook-Massakers verklagt, weil er ihnen emotionalen und psychologischen Schaden zugefügt hat, nachdem sie ihre Kinder bei dem Massaker verloren hatten.

InfoWars-Gründer Alex Jones spricht zu den Medien vor dem Waterbury Superior Court während seines Prozesses am 21. September 2022 in Waterbury, Connecticut. Jones wird von mehreren Familien der Opfer des Sandy-Hook-Massakers verklagt, weil er ihnen emotionalen und psychologischen Schaden zugefügt hat, nachdem sie ihre Kinder bei dem Massaker verloren hatten. Foto: AFP

Der US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones muss wegen seiner falschen Behauptungen zu einem Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule insgesamt 965 Millionen US-Dollar (994 Mio. Euro) an Hinterbliebene zahlen. Das entschied ein Gericht im US-Bundesstaat Connecticut am Mittwoch (Ortszeit), wie US-Medien übereinstimmend aus dem Gerichtssaal in Waterbury berichteten. Der Gründer der rechten Webseite Infowars hatte über Jahre behauptet, dass der Amoklauf im Dezember 2012 von Schauspielern inszeniert worden sei. Ein 20-Jähriger hatte in Newtown im US-Bundesstaat Connecticut an der Ostküste 20 Schulkinder und sechs Lehrer erschossen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Virus

Ausbruch seltener Ebola-Variante im Kongo und in Uganda: WHO ruft Notlage aus