Deutschland

FDP sieht in Kanzlerkandidaten-Debatten „Fremdkörper im System“

Auf die Frage, ob ein Triell, also ein TV-Dreikampf der Kanzlerkandidaten, angesichts der jüngsten Umfragen überhaupt noch Sinn ergebe, antwortete CDU-Chef Armin Laschet in dieser Woche schmunzelnd: „Ich gehe in jede Diskussion, ob sie zu zweit, zu dritt, zu viert oder zu sechst gemacht wird.“

V.l.n.r.: Armin Laschet, Annalena Baerbock, Olaf Scholz: Sollen nur sie drei sich in TV-Debatten zwischen Spitzenkandidaten gegenüberstehen?

V.l.n.r.: Armin Laschet, Annalena Baerbock, Olaf Scholz: Sollen nur sie drei sich in TV-Debatten zwischen Spitzenkandidaten gegenüberstehen? Foto: Various sources/AFP

Der Unions-Kanzlerkandidat hat gut lachen. Er holt bei den Demoskopen auf. Seine Konkurrenten stürzen ab oder stagnieren. So haben die Grünen stark an Zustimmung verloren, vor allem Annalena Baerbock büßte nach allerhand Pannen dramatisch in der Wählergunst ein. Auf Seiten der SPD tut sich hingegen seit Monaten wenig. Die Partei verharrt bei um die 15 Prozent, auch wenn ihr Spitzenmann Olaf Scholz viel Zuspruch erhält. Als kürzlich in einer Umfrage die FDP bereits die Genossen eingeholt hatte, waberte die Diskussion schon durch Berlin – ob Scholz vom Triell nicht ausgeladen oder aber FDP-Chef Christian Lindner zumindest dazu geladen werden müsse. Nun heizt der demoskopische Baerbock-Absturz die Debatte noch einmal zusätzlich an.

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