Spanien

Extreme Trockenheit macht der iberischen Halbinsel zu schaffen

Ein verrostetes Autowrack steht zwischen den Mauerresten einer ehemaligen Garage. Bierkästen mit leeren Flaschen liegen neben einer Hausruine, in der sich wohl einmal die Dorfkneipe des kleinen Ortes Aceredo befand. In der Umgebung ragen graue und mit Schlammkrusten überzogene Überbleibsel einer Siedlung auf. Ein Geisterdorf, das gut als Kulisse für einen apokalyptischen Film dienen könnte.

Luftaufnahme der Ruinen des Dörfchens Aceredo, das wegen des Wassermangels und der Trockenheit wieder aus der Talsperre Alto Lindoso aufgetaucht ist

Luftaufnahme der Ruinen des Dörfchens Aceredo, das wegen des Wassermangels und der Trockenheit wieder aus der Talsperre Alto Lindoso aufgetaucht ist Foto: AFP/Carmelo Alen

30 Jahre lang war das frühere Bauernnest Aceredo in den Fluten der Talsperre Alto Lindoso versunken. Nun, nach Monaten extremer Trockenheit, die den Wasserpegel stark fallen ließ, ist Aceredo aus der Tiefe wieder aufgetaucht. Das Dorf an der spanisch-portugiesischen Grenze ist zum Symbol für den aktuellen Wassernotstand in vielen Regionen Spaniens und Portugals geworden.

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