USA
Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds schuldig gesprochen
Nach der Tötung von George Floyd wurde Gerechtigkeit für den Afroamerikaner gefordert. Nun ist in dem weltweit beachteten Prozess ein Urteil gefallen. Es sorgt für Erleichterung – US-Präsident Biden mahnt aber weitere Schritte im Kampf gegen Rassismus an.
Menschen feiern bei der Urteilsverkündung im Prozess gegen den ehemaligen Polizisten Derek Chauvin vor dem Hennepin County Government Center in Minneapolis, Minnesota, am 20. April 2021 Foto: AFP/Chandan Khanna
Fast ein Jahr nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd haben die Geschworenen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin in allen Anklagepunkten für schuldig befunden. Damit droht ihm eine lange Haftstrafe. Das genaue Strafmaß soll in acht Wochen festgelegt werden, erklärte Richter Peter Cahill am Dienstag (Ortszeit) in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota. Der Richter widerrief auch Chauvins Freilassung auf Kaution – dieser wurde nach der Urteilsverkündung in Handschellen aus dem Gerichtssaal geführt. Vor dem Gerichtsgebäude brachen Wartende in Jubel und Tränen aus. Gegen das Urteil könnte die Verteidigung noch Berufung einlegen.