Wahlen
Europas Lockruf zieht in Nordmazedonien nicht mehr
Nordmazedonien steht vor einem Machtwechsel. Bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen gilt der Sieg der nationalpopulistischen VMRO als sicher. Die absehbare Abwahl der proeuropäischen Regierung haben sich auch die EU-Partner zuzuschreiben, die Skopje jahrelang eher behindert als geholfen haben.
Der Vorsitzende der sozialdemokratischen SDSM und einstiger nordmazedonischer Regierungschef Dimitar Kovacevski während einer Wahlkampfveranstaltung Foto: AFP/Robert Atanasovski
Trotzig kämpft der chancenlose Stimmenjäger auf einsamem Posten. Pflichtschuldiger Beifall der rund 300 Schaulustigen erschallt, als Nordmazedoniens einstiger Premier Dimitar Kovacevski in der Hauptstadt Skopje im weißen Hemd zur Redner-Bühne an einer Straßenecke im Stadtteil Aerodrom schreitet.