EU-Ratsvorsitz
Europäisches Power-Paar mit großen Ambitionen
EU-Kommissionschefin von der Leyen besucht Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Paris. Zu Beginn der französischen Ratspräsidentschaft hat sich das umstrittene Duo viel vorgenommen – nicht alles wird klappen.
Ursula von der Leyen (vorne), Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht mit Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, nach einem Gruppenfoto der Staats- und Regierungschefs der EU und der Länder der Östlichen Partnerschaft. Foto: AP/dpa/Olivier Matthys
Es ist ein schillerndes „Dreamteam“ der Europapolitik: Seit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron die damalige deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei der Flugschau in Le Bourget 2019 „entdeckt“ und zur EU-Kommissionschefin gemacht hat, arbeiten sie Hand in Hand. Von der Leyen hat sich nicht nur Macrons grandiose Sprache zu eigen gemacht – „europäische Souveränität“ und „strategische Autonomie“ sind in Brüssel in aller Munde. Sie ist ihm auch politisch gefolgt, zuletzt mit der Einstufung der Atomkraft als „nachhaltige“ Energie.