Deutschland

„Es war zu viel“ – Familienministerin Anne Spiegel tritt zurück

„Gegenwind macht mich kämpferisch“, sagte die Grünen-Politikerin Anne Spiegel einmal mit Blick auf Widerstände in der Flüchtlingspolitik.  Doch die Kritik an ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe wurde zum Sturm - ihr Amt als Bundesfamilienministerin gibt Spiegel nun auf.

Anne Spiegel am Sonntag in Berlin

Anne Spiegel am Sonntag in Berlin Foto: Annette Riedl/dpa

So steil die politische Karriere von Anne Spiegel begonnen hat, so schnell ist sie nun gestürzt. „Es war zu viel“, sagte die Grünen-Politikerin am Sonntagabend mit belegter Stimme in Berlin. Keine 18 Stunden später stellte sie ihr Amt als Bundesfamilienministerin zur Verfügung. Zum Verhängnis wurde ihr der Umgang mit der Flutkatastrophe im Ahrtal.

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