Neue Einstufung
„Es geht nicht um Luxemburg“: Deutschland will wegen Situation im Departement Moselle „sehr konsequente Maßnahmen“
Erschwert Deutschland bald den Grenzverkehr aus Frankreich? Die Infektionslage im Departement Moselle könnte dazu führen, dass auch diese Region als „Virusvarianten-Gebiet“ angesehen wird, so wie etwa Tirol und Tschechien. Unklar ist, inwiefern dann auch Luxemburg betroffen wäre: Über das Großherzogtum könnte schließlich eine Einreise nach Deutschland über Umwege versucht werden.
An einer Kontrollstelle bei der Einreise aus Tirol nach Bayern stauen sich die Autos: Das soll im Fall von Frankreich möglichst vermieden werden. Foto: dpa/Michael Kappeler
In Deutschland definiert das Robert-Koch-Institut, das die Bundesregierung in Sachen Corona-Maßnahmen berät, seit einiger Zeit nicht mehr nur „Risikogebiete“, sondern auch „Virusvarianten-Gebiete“ und „Hochinzidenzgebiete“: Beide Begriffe sind auf der Seite des RKI zwar nicht ganz trennscharf definiert, für Einreisende aus den betreffenden Gebieten hat die Einstufung aber klare Konsequenzen: