Ukraine-Krieg

Erstmals Feuerpause – aber nur regional

Seit mehr als einer Woche führt Russland seine Offensive gegen das Nachbarland. In der Region um Mariupol sollen nun zeitweise die Waffen schweigen. Anderswo im Kriegsgebiet wird aber weiter gekämpft.

04.03.2022, Ukraine, Irpin: Ein Wohnhaus ist nach einem Beschuss, 26 Kilometer westlich von Kiew zerstört worden

04.03.2022, Ukraine, Irpin: Ein Wohnhaus ist nach einem Beschuss, 26 Kilometer westlich von Kiew zerstört worden Foto: Oleksandr Ratushniak/AP/dpa

Im Ukraine-Krieg ist am Samstag erstmals eine von beiden Seiten vereinbarte Feuerpause in Kraft getreten. Sie solle einen humanitären Korridor in der Region um die Stadt Mariupol eröffnen, bestätigten sowohl Russland als auch die Ukraine. Doch setzte Russland nach ukrainischer Darstellung seine Offensive in anderen Kriegsgebieten fort, auch gegen die Hauptstadt Kiew und die Metropole Charkiw. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich verbittert über die Nato, die nicht militärisch in den Konflikt eingreifen will.

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