Lebensmittelversorgung

Erste Getreide-Exporte seit Kriegsbeginn über Schwarzmeerhäfen – Halbierung der Ernteerträge

Der Krieg in der Ukraine hat massive Auswirkungen auf die Ernte des Landes und damit die weltweite Versorgung mit Getreide. Präsident Wolodymyr Selenskyj twitterte am Sonntag, der Ertrag werde im laufenden Jahr nur halb so hoch ausfallen wie gewöhnlich. Die Türkei rechnet unterdessen am Montag mit dem Auslaufen eines ersten Frachters mit Getreide aus einem ukrainischen Schwarzmeerhafen.

Ukrainisches Getreide wird in ein türkisches Frachtschiff in einem Hafen in der Region Odessa verladen

Ukrainisches Getreide wird in ein türkisches Frachtschiff in einem Hafen in der Region Odessa verladen Foto: Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

Selenskyj zufolge stemmt sich die Ukraine gegen eine weltweite Nahrungsmittelkrise, die von der russischen Invasion ausgelöst worden sei. Die Ukraine zählt – wie Russland – bisher zu den größten Getreide-Exporteuren. Die Häfen am Schwarzen Meer wie Odessa können aber wegen der Blockade durch russische Streitkräfte seit Kriegsbeginn Ende Februar nicht wie gewohnt genutzt werden. Das hat bereits zu steigenden Preisen und Engpässen in einigen vornehmlich ärmeren Ländern geführt.

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