Waldbrände bei Madrid
Erste Evakuierte sollen zurückkehren können
Nach den verheerenden Waldbränden bei Madrid gibt es erste Hoffnungsschimmer: Tausende Evakuierte sollen in ihre Unterkünfte zurückkehren können. Die Feuer sind jedoch weiterhin nicht unter Kontrolle.
Die spanischen Behörden gaben bekannt, dass sie planen, einigen der aufgrund der Waldbrände in der Nähe von Madrid evakuierten Menschen bereits heute die Rückkehr zu gestatten – ein Zeichen für Fortschritte bei der Bekämpfung einiger der schlimmsten Waldbrände in der Geschichte des Landes Foto: Oscar del Pozo/AFP
Bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände in der Nähe von Madrid zeichnen sich erste Fortschritte ab: Am Montag sollten die ersten Evakuierten zurückkehren können, wie ein Regierungsvertreter der Region Madrid in der Nacht zum Montag sagte. Demnach sei geplant, einen Campingplatz in El Escorial westlich von Madrid wieder zu eröffnen, aus dem 4500 Menschen evakuiert worden waren. Zudem sollten Bewohner eines Seniorenheims im ebenfalls westlich von Madrid gelegenen San Martín de Valdeiglesias wieder zurückkehren können.
Feuer weiterhin nicht unter Kontrolle
Die Behörden betonten jedoch, dass die Sicherheitsbedingungen erfüllt sein müssten. Nach Angaben der Regionalregierung ist das Feuer aber nach wie vor nicht unter Kontrolle.
Die Rettungskräfte der Region Madrid bezeichneten die Nacht zum Montag im Onlinedienst X als „intensiv“. Sie rechneten im Laufe des Tages mit Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 30 Stundenkilometern, welche die Löscharbeiten erschweren würden.
Wegen der beispiellosen Brände in der Umgebung der Hauptstadt sowie nahe der Stadt Valencia im Osten des Landes mussten insgesamt 75.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.