Kroatien
Erdbebenkatastrophe hat das Land sehr hart getroffen
Unzählige Nachbeben erschweren die Aufräumarbeiten in Kroatiens neuem Notstandsgebiet: Mit der von den Folgen des Kroatienkriegs gezeichneten Banija hat die Erdbebenkatastrophe vom Dienstag ausgerechnet das Armenhaus des EU-Neulings hart getroffen.
Tomislav Suknaic steht neben seinem Pferd im Dorf Majske Poljane, hinter ihm zerstörte Gebäude Foto: Damir Sencar/AFP
Die bebende Erde gibt Kroatiens Notstandsgebiet keine Ruhe. Seit dem Erdbeben mit einer Stärke von 6,2 auf der Richterskala, das am Dienstag mindestens sieben Menschenleben und 27 Verletzte gefordert hatte, wurden in der Region um die verwüstete Kleinstadt Petrinja über 40 Erdstöße registriert. „In den Trümmern ist alles eingestürzt, was noch nicht eingestürzt war“, beschrieb Bürgermeister Darinko Dumbovic gestern die Folgen der Nachbeben in einer Stärke bis zu 4,8 auf der Richterskala.