Naturkatastrophe
Erdbeben in Marokko: Drama in den Bergen – ganze Dörfer verschwanden – „Die nächsten Stunden sind entscheidend“
Nach dem verheerenden Erdbeben in Marokko bietet sich in der Katastrophenregion ein zwiespältiges Bild: Während in Marrakesch schon wieder Touristengruppen durch die Altstadt schlendern, suchen Rettungsmannschaften rund 70 Kilometer entfernt in den abgelegenen Dörfern des Atlasgebirges nach Überlebenden.
Rayan und Ali gehen durch die Trümmer ihres Hauses, das durch das Erdbeben im Dorf Ijjoukak beschädigt wurde. Ein schweres Erdbeben hat Marokko erschüttert und Hunderte Todesopfer gefordert. Foto: Mosa’ab Elshamy/AP/dpa
Inzwischen kamen die ersten internationalen Helfer in Marokko an, um bei der Bergung zu helfen. Spanien schickte eine Katastrophenschutzeinheit des Militärs. Auch Lkw-Konvois mit Hilfsgütern machten sich auf den Weg in die Unglücksregion. Andere humanitäre Organisationen aus europäischen Ländern warteten am Sonntag noch auf grünes Licht der marokkanischen Behörden.