Drogen 

Ende einer Ära: Amsterdam will keine Touristen mehr in die Coffeeshops lassen

50 Jahre lang konnte jeder über 18 Jahre in Amsterdam Gras oder Hasch kaufen und Joints rauchen. Ganz legal. Doch das soll ein Ende haben. Die Grachtenstadt will keine kiffenden und saufenden Touristen mehr. Das Ende einer Ära.

Ein Coffeeshop im Rotlichtviertel: Touristen droht die Verbannung

Ein Coffeeshop im Rotlichtviertel: Touristen droht die Verbannung Foto: dpa/Oliver Berg

Jahrzehntelang war Amsterdam ein Paradies für Kiffer aus aller Welt. Auch viele Luxemburger machen noch immer gerne den Ausflug in die Grachtenmetropole. Denn in den Coffeeshops kann jeder über 18 Jahre legal Haschisch oder Marihuana kaufen und auch rauchen. Das soll nun – nach mehr als 50 Jahren – ein Ende haben. Zumindest für Touristen. Die niederländische Hauptstadt will ausländischen Touristen den Zugang zu Coffeeshops verbieten. Damit solle dem Massentourismus und der Drogenkriminalität Einhalt geboten werden, kündigte die Stadt am Freitag an.

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