Seit Mitternacht

Embargo in Kraft: EU darf ab sofort keine russische Kohle mehr kaufen

Um Mitternacht endete die Übergangsperiode: Die EU muss nun ohne Kohle aus Russland auskommen.

Steinkohle für das Steinkohlekraftwerk lagert im Seehafen Rostock. Das im April beschlossene Verbot, russische Kohle zu kaufen, galt bislang nicht für die Erfüllung von Verträgen, die vor dem 9. April 2022 geschlossen wurden. Von diesem Donnerstag an ist die Ausnahmeregelung nicht mehr gültig. 

Steinkohle für das Steinkohlekraftwerk lagert im Seehafen Rostock. Das im April beschlossene Verbot, russische Kohle zu kaufen, galt bislang nicht für die Erfüllung von Verträgen, die vor dem 9. April 2022 geschlossen wurden. Von diesem Donnerstag an ist die Ausnahmeregelung nicht mehr gültig.  Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Die EU-Staaten dürfen ab sofort keine Kohle mehr aus Russland importieren. Um Mitternacht von Mittwoch auf Donnerstag endete die Übergangsperiode für das Kohleembargo gegen Russland, das die EU-Staaten als Teil des fünften Sanktionspakets im April beschlossen hatten. Damit sich die Industrie auf das Einfuhrverbot einstellen konnte, hatten sich die Länder damals auf eine Übergangsfrist von 120 Tagen geeinigt.

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