Menschenrechte
Einigung auf abgeschwächtes EU-Lieferkettengesetz erzielt
Das Lieferkettengesetz der EU soll Menschenrechte weltweit schützen - und wird nun wohl entschärft, bevor es überhaupt in Kraft getreten ist. Die Regeln sollen nur noch für wenige große Firmen gelten.
Kinder sortieren inmitten von Zementstaub gebrauchte Zementsäcke am Ufer des Surma-Flusses in Sylhet, Bangladesch Foto: Md Rafayat Haque Khan/ZUMA Press Wire/dpa
Die EU will das europäische Lieferkettengesetz zum Schutz von Menschenrechten abschwächen, noch bevor es angewendet wird. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich in Brüssel darauf, dass die Vorgaben nur noch für wenige große Unternehmen gelten sollen, wie beide Seiten mitteilten. Das Parlament und die EU-Mitgliedsländer müssen die Änderung noch genehmigen, normalerweise ist das aber reine Formsache.