Schock auf Teneriffa

Eines der entführten Mädchen ist tot im Meer gefunden worden

Spaniens Premier Pedro Sanchez sprach von einer „schrecklichen Nachricht“. Auch Königin Letizia zeigte sich geschockt: Der gewaltsame Tod der sechsjährigen Olivia, die auf Teneriffa zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Anna vom Vater entführt worden war, erfülle sie mit „Schmerz und Traurigkeit“. Der Ministerpräsident der Kanarischen Inseln, Angel Victor Torres, erklärte: „Die Menschen auf den Kanaren sind am Boden zerstört.“

Ein Boot der „Guardia Civil“, das an der Suche nach den vermissten Mädchen beteiligt ist, liegt in einem Hafen von Teneriffa vor Anker

Ein Boot der „Guardia Civil“, das an der Suche nach den vermissten Mädchen beteiligt ist, liegt in einem Hafen von Teneriffa vor Anker Foto: Europapress/dpa

Die Nachricht, dass die Leiche der kleinen Olivia vor der Küste Teneriffas auf dem Meeresgrund gefunden wurde, sorgte am Freitag in ganz Spanien für Entsetzen. Seit Tagen hatte ein Spezialschiff mit Tiefseeradar und einem Unterwasserroboter auf dem Meeresboden nach Hinweisen auf das Schicksal der beiden Mädchen geforscht. Auch an Land lief seit Wochen eine gigantische Suchaktion, in der Hoffnung, die Kinder noch lebend finden zu können.

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