Leben im Exil

Eine Iranerin in Luxemburg bangt um ihre Familie in der Heimat

Zahra* lebt seit einigen Jahren in Luxemburg. Die junge Frau, die namentlich nicht genannt werden möchte, sorgt sich mittlerweile um die Sicherheit ihrer Familie im Iran. Die Angst vor Repressionen hat dort wieder zugenommen.

Ein Ladenbesitzer wartet auf Kunden auf dem traditionellen Tajrish-Basar im Norden von Teheran. Die Krise hatte den Iran schon länger im Griff, dann kam der Krieg mit Israel.

Ein Ladenbesitzer wartet auf Kunden auf dem traditionellen Tajrish-Basar im Norden von Teheran. Die Krise hatte den Iran schon länger im Griff, dann kam der Krieg mit Israel. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Eine Frau hängt – in ein Tuch geschlungen – mit dem Kopf nach unten von der Decke, als würde sie eine artistische Übung der Sportgymnastik praktizieren. Ihre anmutige, fast meditative Haltung steht im krassen Gegensatz zu ihrer kargen Umgebung. Sie befindet sich in einem kahlen, leeren Raum, dessen Fenster mit Eisenstäben gesichert ist. Sonnenstrahlen dringen durch das Gitter. Sie fallen auf den fast nackten Körper, von dem eine Dynamik und zugleich innere Ruhe ausgeht. Um die Silhouette der Frau verlaufen persische Schriftzüge, die „ein Lied der Freiheit singen“, erklärt Zahra. Von ihr stammt das Gemälde.

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