Corona-Geschichten

Ein Virus auf dem längsten Wanderpfad der Welt

Allein in der Natur, keine Menschenseele weit und breit: Für viele begeisterte Wanderer wäre ein Fernwanderpfad gerade jetzt das beste Mittel, sich vor dem Virus zu isolieren. Was auf dem Papier nach einem optimalen Abenteuer in Krisenzeiten klingt, gestaltet sich in der Wirklichkeit aber als unmöglich. Eine Reportage vom längsten Wanderpfad der Welt.

Zwischen vier und sechs Monaten dauert eine Wanderung auf dem AT. Dabei überquert der Thru-Hiker auch die White Mountains in New Hampshire.

Zwischen vier und sechs Monaten dauert eine Wanderung auf dem AT. Dabei überquert der Thru-Hiker auch die White Mountains in New Hampshire. Foto: Editpress/Eric Hamus

Abstand halten, ausatmen, die sozialen Kontakte reduzieren – mitten im Wald fällt das nicht schwer. In Zeiten von Corona bietet ein kurzer Spaziergang in der Natur eine willkommene Abwechslung. Verboten ist es nicht, solange die nötigen Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Und doch schrillen beim Anblick eines überfüllten Parkplatzes an den Wanderwegen des Landes sämtliche Alarmglocken.

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