Ukraine-Krieg
EU bereitet weitere Strafmaßnahmen gegen Russland vor
Wenige Tage nach dem Inkrafttreten eines Ölembargos und eines Preisdeckels auf russisches Öl hat die EU-Kommission weitere Strafmaßnahmen vorgeschlagen.
Eine Drohne über Kiew im vergangenen Oktober: Russland terrorisiert die Ukraine derzeit mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur Foto: Yasuyoshi Chiba/AFP
Mit dem neunten Sanktionspaket reagiert Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf die russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Die Maßnahmen enthalten jedoch wenig Neues; den Krieg dürften auch sie nicht stoppen. „Russland bringt weiterhin Tod und Zerstörung in die Ukraine. Es greift gezielt Zivilisten und zivile Infrastruktur an“, sagte von der Leyen. „Aber wir stehen der Ukraine bei und wir werden Russland für seine Grausamkeit bezahlen lassen.“ Schon die bisher verhängten acht Sanktionsrunden träfen das Land sehr hart. Nun wolle man den Druck auf Russland weiter erhöhen.