Internationales

EU-Sondergipfel soll Streit um Palästina-Hilfen und die Solidarität mit Israel beilegen

Die EU-Staaten wollen ihren Streit über die Palästina-Hilfen und die Solidarität mit Israel beilegen. EU-Ratspräsident Charles Michel hat dafür am Dienstagnachmittag einen Sondergipfel einberufen. Der Rat solle einen gemeinsamen Standpunkt festlegen und eine klare, einheitliche Linie beschließen, heißt es in der Einladung.

Ratspräsident Charles Michel (l.) und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) scheinen in puncto Israel-Politik alles andere als auf einer gemeinsamen Linie zu liegen. Ein Sondergipfel soll’s nun richten.

Ratspräsident Charles Michel (l.) und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) scheinen in puncto Israel-Politik alles andere als auf einer gemeinsamen Linie zu liegen. Ein Sondergipfel soll’s nun richten. Foto: AFP

Bereits am Sonntagabend legte Michel eine gemeinsame Erklärung zur Nahostpolitik vor. Die EU verurteilt darin „auf das Schärfste die Hamas und ihre brutalen und willkürlichen Angriffe in ganz Israel“. Zugleich fordert sie Israel auf, die Gegenwehr „im Einklang mit dem Völkerrecht und dem humanitären Völkerrecht“ zu organisieren.

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