Interessenkonflikt

EU-Rechnungshof bemängelt zu lasche Regeln bei Wechsel in Privatwirtschaft

Das Finanzgebaren der EU-Agenturen scheint weitestgehend in Ordnung zu sein. Nur die Vorschriften für Manager und ranghohe Mitarbeiter der EU-Agenturen bei einem Wechsel in die Privatwirtschaft sind den Prüfern des Europäischen Rechnungshofes zu „lasch“, wie es in einem gestern veröffentlichen Bericht heißt

Die EU-Rechnungsprüfer sorgen sich um die Einhaltung der Regeln zur Vermeidung von Interessenkonflikten in den EU-Agenturen

Die EU-Rechnungsprüfer sorgen sich um die Einhaltung der Regeln zur Vermeidung von Interessenkonflikten in den EU-Agenturen Foto: Editpress-Archiv

Die Konten der 44 EU-Agenturen sind dem Europäischen Rechnungshof zufolge in Ordnung, wie er in seinem Jahresbericht festhält. Sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Ausgaben – hier jedoch mit einer Ausnahme – sei den Agenturen ein positives Prüfungsurteil bescheinigt worden. Allerdings bemängeln die Rechnungsprüfer Probleme bei öffentlichen Ausschreibungsverfahren, wenn es darum geht, Dienstleistungen und Waren zu beschaffen. Demnach würden Vorschriften für Zahlungen nicht eingehalten. Zudem hätten Prüfer Mängel bei Verträgen festgestellt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Virus

Ausbruch seltener Ebola-Variante im Kongo und in Uganda: WHO ruft Notlage aus