Mehr Transparenz

EU-Rat und Parlament einigen sich in wichtiger Steuerfrage

Große Konzerne wie Amazon, Google oder Siemens sollen die Hosen herunterlassen und Gewinne und Steuerzahlungen in der Europäischen Union offenlegen. Darauf haben sich die 27 EU-Staaten und das Europaparlament nach fünfjährigen zähen Verhandlungen geeinigt. Die neuen Regeln sollen für mehr Transparenz und Steuergerechtigkeit sorgen.

Der Grünen-EU-Parlamentarier und Finanzexperte Sven Giegold zeigt sich zufrieden mit der Einigung

Der Grünen-EU-Parlamentarier und Finanzexperte Sven Giegold zeigt sich zufrieden mit der Einigung Foto: Pool AFP/dpa/François Walschaerts

Das sogenannte „Country-by-Country-Reporting“ ist für multinationale Konzerne mit mehr als 750 Millionen Euro Umsatz geplant. Die Multis sollen ihre Nettoumsätze, den Gewinn oder Verlust vor Steuern und die tatsächlich gezahlten Ertragssteuern publizieren. Auch die Zahl der Mitarbeiter und die Tochterfirmen sollen aufgedeckt werden.

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