Drei Jahre Krieg

EU-Parlamentarier versprechen Ukraine weitere Unterstützung

In weniger als zwei Wochen jährt sich am 24. Februar zum dritten Mal der Beginn des vollumfänglichen russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Nach einer Debatte, während der die meisten EU-Parlamentarier der Ukraine weiterhin die Unterstützung der EU zusicherten, sprach der ukrainische Parlamentspräsident vor den europäischen Volksvertretern in Straßburg.

Der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk und die EP-Präsidentin Roberta Metsola 

Der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk und die EP-Präsidentin Roberta Metsola  Foto: Fred Marvaux/European Union 2025/EP

Ruslan Stefantschuk konnte als Gast nicht an der Debatte im Europäischen Parlament (EP) über den mittlerweile drei Jahre andauernden Krieg des russischen Machthabers Wladimir Putin gegen die Ukraine teilnehmen. Dafür ergriff er im Anschluss daran das Wort und tat das, was ukrainische Spitzenpolitiker seit dem 24. Februar 2022 immer tun, wenn sie in Europa zu Gast sind. Erst bedankte sich der Vorsitzende der „Verkhovna Rada“, dem ukrainischen Parlament, für die Unterstützung aus der EU. Er sei „dankbar für jede Stimme und Entschließung, jede Maßnahme zur Unterstützung unserer Freiheit und Unabhängigkeit“. Mehr als vier Millionen Menschen aus der Ukraine hätten vorübergehenden Schutz in der EU erhalten, auch dafür sei sein Land dankbar. Die Ukraine sei müde, aber noch nicht geschlagen, sagte Ruslan Stefantschuk, doch jeden Tag würden unschuldige Menschen sterben.

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