Die EU wendet sich von China ab
EU-Kommission vollzieht radikalen Schwenk in ihrer Wirtschaftspolitik
Brüssel legt das Investitionsabkommen mit Peking auf Eis und kündigt neue Barrieren gegen „ausländische Subventionen“ an. Zudem soll die Wirtschaft unabhängiger von Technologie aus dem Reich der Mitte werden.
Chinesische Touristen am Tag der Arbeit: Die EU will China mit einer „offenen strategischen Autonomie“ begegnen Foto: AFP/Noel Celis
Die EU-Kommission hat einen radikalen Schwenk in der Wirtschaftspolitik vollzogen. Die Brüsseler Behörde verabschiedet sich vom umstrittenen Investitionsabkommen mit China und errichtet gleichzeitig neue Barrieren gegen staatlich subventionierte Firmen aus Fernost. Zudem kündigte die EU-Behörde eine neue Industriestrategie an, mit der die Abhängigkeit von China verringert werden soll.