Mehr Jobs, weniger Armut - aber erst 2030
EU-Kommission präsentiert Pläne, Kritik von Gewerkschaften
Die EU-Kommission hat ehrgeizige neue sozialpolitische Ziele vorgestellt. Gegen die aktuelle Krise helfen sie allerdings kaum. Auch die Umsetzung lässt zu wünschen übrig, kritisieren die Gewerkschaften.
Luxemburgs EU-Kommissar Nicolas Schmit schlägt ein neues Programm vor, das auf Weiterbildung, Umschulung und Unternehmensgründungen zielt Foto: AFP/Johanna Geron
Mitten in der schlimmsten sozialen und wirtschaftlichen Krise seit ihrer Gründung denkt die EU schon an 2030. Bis dahin sollen noch mehr Menschen einen Arbeitsplatz haben und an einer Fortbildung teilnehmen, verspricht die EU-Kommission. Sie stellte am Donnerstag in Brüssel einen Aktionsplan vor, der die 2017 eingeführte „Europäische Säule sozialer Rechte“ mit Leben füllen soll.