Arzneimittel

EU-Behörde gibt grünes Licht für Johnson-Impfstoff

Er ist handlich, wirksam, und nur eine Spritze ist nötig: der Impfstoff von Johnson & Johnson. Doch nach Fällen von Thrombosen in den USA ging der Hersteller auf Nummer sicher und empfahl einen Impfstopp. Nun legen die Experten ihr Gutachten vor.

In der EU ist die Lieferung des Impfstoffs von Johnson & Johnson in der vergangenen Woche angelaufen

In der EU ist die Lieferung des Impfstoffs von Johnson & Johnson in der vergangenen Woche angelaufen Foto: dpa/AP/Johnson & Johnson

Nach der Prüfung sehr seltener Fälle von Hirnvenenthrombosen hat die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) grünes Licht gegeben für den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson. Allerdings könne der Wirkstoff tatsächlich in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel auslösen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Experten hatten das Präparat nach acht Fällen von Blutgerinnseln nach einer Impfung in den USA erneut geprüft.

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