Luxemburg

EU-Außenminister beraten über die Situation im Gazastreifen und in der Ukraine 

Der russische Krieg gegen die Ukraine sowie die Entwicklungen in der Krisenregion im Nahen Osten waren die Hauptthemen der Ratstagung der EU-Außenminister am Montag in Luxemburg.   

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte, Putins Regime müsse die Konsequenzen des Krieges tragen 

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte, Putins Regime müsse die Konsequenzen des Krieges tragen  Foto: European Union

Der Waffenstillstand im Gazastreifen sei übers Wochenende einem „ersten großen Stresstest“ ausgesetzt gewesen, kommentierte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach der Tagung der 27-EU-Außenminister auf Kirchberg. Die Weigerung der palästinensischen Terrororganisation Hamas, sich zu entwaffnen, mache die Waffenruhe noch fragiler. Der vom US-Präsidenten Donald Trump vorgelegte und von den beiden Konfliktparteien im Nahen Osten angenommene Plan für den Gazastreifen sieht in einer zweiten Phase unter anderem vor, dass die Hamas ihre Waffen abgibt. Angedacht wurde, dass die Terrorbande in einer ersten Etappe zuerst ihre schweren Waffen, wie Raketen und Anti-Panzer-Waffen, abgibt. Doch die Radikalislamisten denken nicht daran. Daraus könnte sich neuer Konfliktstoff entwickeln, der zu einem neuerlichen Aufflammen der Kämpfe führen könnte.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Gegenwind für Trump

US-Repräsentantenhaus stimmt gegen Iran-Krieg