Deutschland 

Druck auf Merz für Taurus-Lieferung steigt

Seit vielen Monaten ringt das politische Berlin um die Frage, ob Deutschland der Ukraine die mächtigen Taurus-Marschflugkörper zur Verfügung stellen soll. Der künftige Kanzler befeuerte die Diskussion zuletzt selbst. EU- und US-Vertreter sprechen derweil über mögliche Verhandlungen mit Moskau.

Um eine Lieferung des Marschflugkörpers Taurus (Target Adaptive Unitary and Dispensor Robotic Ubiquity System) an die Ukraine wird in Deutschland seit langem gerungen

Um eine Lieferung des Marschflugkörpers Taurus (Target Adaptive Unitary and Dispensor Robotic Ubiquity System) an die Ukraine wird in Deutschland seit langem gerungen Foto: Ralf Hirschberger/AFP

Die jüngste Debatte über eine mögliche Lieferung des deutschen Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine hat Friedrich Merz selbst angestoßen. Der CDU-Chef und wohl künftige Kanzler will mit der extrem reichweitenstarken Distanzwaffe dem von Russland angegriffenen Land die Möglichkeit bieten, russische Nachschubrouten zu unterbrechen und etwa Raketenangriffe aus dem russischen Hinterland zu verhindern. Nun gerät er zunehmend unter Druck, nach der Kanzlerwahl Fakten zu schaffen.

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