Südosten Europas

Drohen herbstliche Teuerungswellen nach den sommerlichen Hitzewellen?

Noch kokeln auf dem Balkan die Wälder. Doch schon jetzt lassen die durch die Dürre verursachten Missernten den Südosten Europas steigende Lebensmittelpreise fürchten. Der sommerlichen Hitze drohen herbstliche Teuerungswellen zu folgen.

Mitte August hat in Kroatien noch ein Wald an der Adriaküste in der Nähe von Omis gebrannt

Mitte August hat in Kroatien noch ein Wald an der Adriaküste in der Nähe von Omis gebrannt Foto: Tom Dubravec/AP/dpa

Ob gute oder schlechte Ernten – auch auf dem Balkan pflegen Landwirte, entweder über zu geringe Preise oder über zu dürftige Mengen zu klagen. Doch egal ob Obst-, Gemüse- und Getreidebauern oder Viehzüchter: Die durch die Dürre verursachten Missernten lassen im Südosten Europas immer mehr landwirtschaftliche Betriebe um ihre Existenz bangen.

Das Ende der Hitzewellen kommt wohl erst Mitte September in Sicht. Doch allein in Bosnien und Herzegowina werden bereits Ernteausfälle von bis zu 90 Prozent vermeldet. Das schwindende Angebot dürfte – mit Verzögerung – auch in anderen Ländern der ohnehin von hohen Inflationsraten geplagten Region kräftig die Preise klettern lassen: Den sommerlichen Hitze- drohen herbstliche Teuerungswellen zu folgen.

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