Iran-Konflikt
Dritter Evakuierungsflug in Luxemburg angekommen – MRTT-Airbus landet in Muscat
Ein dritter Evakuierungsflug aus der Iran-Krisenregion ist in Luxemburg gelandet. An Bord waren 181 Passagiere. Zudem ist ein Airbus der MRTT-Flotte in Muscat gelandet. Der Militärflieger soll noch am Freitag Menschen im Auftrag der Luxemburger Regierung ausfliegen.
Ein Airbus der MRTT-Flotte (hier im Bild auf dem Rollfeld des Luxemburger Flughafens) ist in Muscat gelandet Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy
Ein dritter Rückholflug ist am Freitag um 11 Uhr in Luxemburg gelandet. Der Flieger hat Menschen evakuiert, die aufgrund des Iran-Kriegs in der Region um den Persischen Golf gestrandet waren. Laut Außenministerium ist der Flieger von Muscat in Oman gestartet. An Bord: 181 Passagiere, darunter zwölf Kinder und drei Babys. Der Flug wird von Luxair durchgeführt.
Ein vierter Jet ist ebenfalls bereit, Menschen einzuladen: Laut Ministerium ist ein Militärflugzeug der MRTT-Flotte in Muscat gelandet, es soll am Vormittag wieder abheben.
Die MRTT-Flieger sind umgerüstete Airbus A330, sie können sowohl als Tankflugzeug andere Flieger betanken als auch für Truppentransporte oder Evakuierungen genutzt werden. Die MRTT-Einheit ist ein multinationaler Verband mit Sitz im niederländischen Eindhoven. Neben Luxemburg machen auch Deutschland, Belgien, die Niederlande, Norwegen und Tschechien mit. Die Kosten für Anschaffung und Betrieb werden gemeinsam getragen, jedem Land steht dafür ein Stundenkontingent zur Verfügung, in dem die Maschinen genutzt werden können.
Am Donnerstagmittag waren die ersten Evakuierten aus der Krisenregion am Findel angekommen. Ein Jet der ägyptischen Airline Nesma brachte 97 Menschen von Muscat mit einem Tankstopp in Kairo nach Luxemburg. Am Abend landete dann ein weiteres Flugzeug mit Reisenden, die im ägyptischen Hurghada einen Zwischenstopp einlegen mussten.