Ukraine-Krieg

„Diese Opfer könnten wir sein“ – Baerbock bei Kiew-Besuch erschüttert

Wieder Beschuss, wieder Schwerverletzte: Der Kampf um das Werk Asovstal in Mariupol nimmt kein Ende. Noch 100 Zivilisten sollen sich dort aufhalten. Angesichts der Kriegsfolgen zeigt sich Außenministerin Baerbock bei einem Kiew-Besuch erschüttert.

10.05.2022, Ukraine, Butscha: Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Grüne) hört einem ukrainischen Kriegsstaatsanwalt zu während ihres Besuchs in der Nähe eines Massengrabes in Butscha

10.05.2022, Ukraine, Butscha: Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Grüne) hört einem ukrainischen Kriegsstaatsanwalt zu während ihres Besuchs in der Nähe eines Massengrabes in Butscha Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Während Teile der Ukraine weiter unter russischem Beschuss standen, hat Außenministerin Annalena Baerbock als erstes deutsches Regierungsmitglied Kiew besucht. Die Grünen-Politikerin machte sich am Dienstag unter anderem im Kiewer Vorort Butscha ein Bild von der Zerstörung. In Butscha wurden nach dem Abzug der russischen Truppen mehr als 400 Leichen gefunden – teils mit auf den Rücken gebundenen Händen. Baerbock forderte, die Täter zur Verantwortung zu ziehen und sicherte Unterstützung bei der Aufklärung zu. Außerdem kündigte sie die Wiedereröffnung der deutschen Botschaft in Kiew mit eingeschränktem Betrieb an.

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