Hintergrund
Die täglichen Proteste und das EU-Dilemma von Nordmazedonien
Nordmazedonien tut sich schwer mit dem Kompromiss zur Aufhebung der bulgarischen EU-Blockade. Die Opposition warnt vor weiteren Erpressungsversuchen Sofias – und dem „Ethnozid“.
„Abtritt, Abtritt“: Die Demonstranten ziehen allabendlich mit Landesflaggen vor den Regierungssitz in Skopje Foto: dpa/Boris Grdanoski
Ein Hagel von Eier- und Flaschenwürfen überschattet die täglichen Proteste. „Abtritt, Abtritt“ fordern die Tausenden von aufgebrachten Demonstranten, die seit dem Wochenende in Nordmazedoniens Hauptstadt Skopje allabendlich mit Landesflaggen vor dem Regierungssitz und Parlament des EU-Anwärters aufziehen.