Deutschland

Die rote Fahne gegen Zerrissenheit: Wie Die Linke in die heiße Phase des Wahlkampfs zieht

Lange stand die Linke für Zank und Streit. Jetzt hat Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow als Friedenszeichen und zur Unterstützung Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht in ihren Wahlkreis geholt.

Auf der Suche nach Frieden, auch in der eigenen Partei: Linken-Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow (r.) und Sahra Wagenknecht, nordrhein-westfälische Spitzenkandidatin für den Bundestag

Auf der Suche nach Frieden, auch in der eigenen Partei: Linken-Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow (r.) und Sahra Wagenknecht, nordrhein-westfälische Spitzenkandidatin für den Bundestag Foto: dpa/Martin Schutt

Frieden. Endlich wieder Frieden. Wenigstens in der Partei Die Linke. Gerade in Zeiten, in denen es in Afghanistan drunter und drüber geht, wo der Westen in eine seiner größten militärischen Blamagen gerutscht ist. Susanne Hennig-Wellsow schickt an diesem Abend in Weimar eine Botschaft an die wahlkämpfende Partei: Genossen, habt euch wieder lieb! Was haben Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht gegen diesen Afghanistan-Einsatz gewettert? Regelmäßig im Bundestag, wo das Mandat für die Bundeswehr jedes Jahr verlängert worden ist. Mehr als 20 lange Jahre bis zum schnellen Abzug in diesem Sommer.

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