Nach den Wahlen
Die proeuropäische Wende der Moldau: „Wirklich um die Probleme der Bevölkerung kümmern“
Der Triumph für die prowestliche Partei von Präsidentin Maia Sandu bedeutet ein Ende der politischen Blockade, die bisher das Land gelähmt hat.
Die von Staatspräsidentin Maia Sandu gegründete Partei Aktion und Solidarität kann eine Alleinregierung bilden Foto: dpa/Diego Herrera
Für die Republik Moldau hat das Ergebnis der Parlamentswahlen vom Sonntag fast schon historische Bedeutung: In dem 101-köpfigen Parlament wird es künftig eine klare proeuropäische Mehrheit geben. Die von der Staatspräsidentin Maia Sandu gegründete Partei Aktion und Solidarität (PAS) dürfte künftig 63 Sitze innehaben. Sie kann daher eine Alleinregierung bilden.