Analyse

Die Zwischenwahlen offenbaren langfristige Probleme für die US-Demokratie

Die Zwischenwahlen in den USA laufen für Joe Biden deutlich besser als befürchtet und für Donald Trump weit schlechter als erhofft. Die erste nationale Abstimmung seit der Chaos-Wahl von 2020 legt vieles offen: auch die langfristigen Probleme für die US-Demokratie.

Trump schaut während einer Wahlkampfveranstaltung in Miami/Florida ein Video mit Joe Biden 

Trump schaut während einer Wahlkampfveranstaltung in Miami/Florida ein Video mit Joe Biden  Foto: Joe Raedle/Getty Images/AFP

Joe Biden am Telefon, mit Pullover, Käppi und schiefem Lächeln auf dem Gesicht. Dieses Foto twittert der US-Präsident in der Wahlnacht. Der Demokrat hat gerade ein paar Parteikollegen zum Wahlsieg gratuliert. Das Bild beschreibt die vorläufige Lage nach den US-Zwischenwahlen ziemlich treffend. Für ein breites Grinsen von Biden ist der Wahlausgang noch zu ungewiss, richtig aufatmen kann der 79-Jährige noch nicht. Es ist allerdings schon klar, dass die Halbzeitwahlen in der Mitte seiner Amtszeit deutlich glimpflicher für ihn enden als vorhergesagt. Nach der großen Klatsche, die der Demokrat befürchten musste, sieht es nicht aus.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Großbritannien

Angespannte Lage: Zehntausende bei Demo von rechtsextremem Aktivisten in London