Ukraine-Krieg
Die Zukunft der ukrainischen Getreideexporte ist weiter unklar
Russlands Brücke zur Krim ist nach Explosionen zwar beschädigt, der Autoverkehr rollt aber schon wieder. Trotzdem will Kremlchef Putin den Angriff auf das Prestigebauwerk rächen. Ein Überblick über Ereignisse in der Nacht und ein Ausblick auf den Tag.
Ein UN-Beamter des Gemeinsamen Koordinierungszentrums führt eine Inspektion an Bord des mit Getreide beladenen Massengutfrachters „TQ Samsun“ aus Odessa durch, während dieser im Schwarzen Meer in der Nähe der Einfahrt zum Bosporus vor Anker liegt Foto: Uncredited/United Nations/AP/dpa
Nach dem Auslaufen des Getreideabkommens ist die Zukunft von Agrarexporten der Ukraine auf dem Seeweg über das Schwarze Meer unklar. Die von den Vereinten Nationen und der Türkei vermittelte Vereinbarung endete nach knapp einem Jahr am späten Montagabend offiziell, weil Moskau eine Verlängerung ablehnte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte, die für die Welternährung wichtigen Exporte in Kooperation mit den UN und der Türkei fortzusetzen: „Die Schwarzmeer-Getreideinitiative kann und sollte weitergehen – wenn ohne Russland, dann ohne Russland.“