Europäische Union

Die „Sparsamen“ in der EU kämpfen um Einsparungen

Im deutschen Kanzleramt ist es zu einem Mini-EU-Gipfel gekommen. Beim EU-Budget soll der Rotstift her. 15 Mitgliedstaaten fordern derweil das Gegenteil.

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, dem finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo und dem österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, dem finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo und dem österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker Foto: AFP

Deutschland und fünf weitere EU-Staaten aus der Gruppe der „Sparsamen“ drängen auf Kürzungen um mehrere hundert Milliarden Euro am Entwurf für den nächsten EU-Haushalt. Der derzeit von der EU-Kommission anvisierte Ausgabenanstieg um bis zu 60 Prozent sei „schlicht unbezahlbar“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin nach einem Treffen mit den Regierungschefs aus Dänemark, Finnland, den Niederlanden, Österreich und Schweden.

Wie Luxemburg zu dem Vorstoß der Sparallianz rund um den großen Nachbarn Deutschland steht, ist unklar. Eine Anfrage des Tageblatt vom Donnerstagnachmittag blieb bis zum Redaktionsschluss am Freitag unbeantwortet.

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