Österreich

Die ÖVP schafft es nicht aus dem Schatten ihrer Affären

Österreichs Christdemokraten bleiben gefangen in einem Strudel aus Korruption und Freunderlwirtschaft. Gerade ist eine neue Affäre aufgepoppt.

Karl Nehammer soll Mitte Mai in Graz endlich zum ÖVP-Chef gekürt werden, doch sein Vorgänger Sebastian Kurz wird ihm mit einem Auftritt beim Parteitag die Show stehlen

Karl Nehammer soll Mitte Mai in Graz endlich zum ÖVP-Chef gekürt werden, doch sein Vorgänger Sebastian Kurz wird ihm mit einem Auftritt beim Parteitag die Show stehlen Foto: Stefanie Loos/Pool/AFP

Hardcore-Groupies von Sebastian Kurz träumen von einer Wiederholung der Geschichte. „Er hat die ÖVP schon einmal gerettet“, postet ein Fan auf Facebook und erntet dafür viele Likes. Auslöser des Hypes war zu Wochenbeginn die Nachricht vom Auftritt des jungen Altkanzlers beim ÖVP-Parteitag Mitte Mai in Graz. Sie beflügelte nicht nur in sozialen Medien Comeback-Fantasien, auch der mediale Boulevard stürzte sofort in die Gerüchteküche: „Es ist fix! Sebastian Kurz kehrt auf Polit-Bühne zurück“, wusste die Gratiszeitung Heute am Dienstag zu berichten, ehe der im Herbst unter Korruptionsverdacht zurückgetretene Ex-Kanzler selbst klarstellte: „Das kann ich zu 100 Prozent ausschließen.“

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