Ukraine-Krieg

Die Nordkoreaner machen die NATO nervös

Die Ukraine-Unterstützung soll fortgesetzt und möglichst noch ausgeweitet werden. Doch das war es nicht allein, weswegen US-Außenminister Blinken dringend nach Brüssel reiste. Der Kampfeinsatz nordkoreanischer Soldaten gegen die Ukraine macht Washington und dem Bündnis zu schaffen.

US-Außenminister Antony Blinken (l.) traf am Mittwoch NATO-Generalsekretär Mark Rutte, um über die weitere Hilfe für die Ukraine zu beraten

US-Außenminister Antony Blinken (l.) traf am Mittwoch NATO-Generalsekretär Mark Rutte, um über die weitere Hilfe für die Ukraine zu beraten Foto: Nicolas Tucat/Pool/AFP

US-Außenminister Antony Blinken machte seine Reise nach Brüssel „dringlich“. Es ging ihm jedoch nicht allein um die Vorklärung der wichtigsten Ukraine-Frage, wie beim nächsten NATO-Außenministertreffen Vorkehrungen gegen eine mögliche Neupositionierung der Trump-Administration getroffen werden können. Es ging ihm vor allem um aktuelle Aufklärungsbefunde, nach denen bereits über 10.000 nordkoreanische Soldaten in Russland im Einsatz sind und auch erstmals in die Kämpfe mit den ukrainischen Streitkräften eingegriffen haben. Blinken kündigte eine „harte“ Antwort an, ohne dabei konkret zu werden.

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