EU-Parlament

Die Korruptionsaffäre weitet sich bis nach Marokko aus

Die wegen einer Korruptionsaffäre in Ungnade gefallene frühere Vizepräsidentin des Europaparlaments, Eva Kaili, macht erneut Schlagzeilen. Nachdem sie zunächst ein Teilgeständnis abgelegt hatte, beteuert sie nun ihre Unschuld. Kailis Anwälte beantragten ihre Freilassung aus der Untersuchungshaft. Die belgische Justiz wollte noch am Donnerstag über den Antrag entscheiden.

Eva Kailis griechischer Rechtsanwalt Michalis Dimitrakopoulos gab gestern eine Erklärung vor dem Justizpalast in Brüssel ab

Eva Kailis griechischer Rechtsanwalt Michalis Dimitrakopoulos gab gestern eine Erklärung vor dem Justizpalast in Brüssel ab Foto: AFP/John Thys

Kaili „ist unschuldig und nie bestochen worden“, sagte ihr Anwalt Michalis Dimitrakopoulos am Rande von Kailis Anhörung vor Gericht in Brüssel. Die belgische Staatsanwaltschaft wirft ihr Korruption, Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation und Geldwäsche vor. Die 44-jährige Griechin, die der sozialdemokratischen PASOK angehörte, sitzt seit 9. Dezember in Untersuchungshaft.

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