Deutschland

Die K-Frage hält die Union in Atem – auch wegen CSU-Chef Markus Söder

In den Parteizentralen geht die Angst um: Wer wird womit das Sommertheater bestreiten, mit dem man eigentlich nur verlieren kann? Möglichst die anderen, lautet die Hoffnung. So auch bei der CDU. Doch in Wahrheit ist die Union erster Anwärter. Ihre Aufführung kreist bereits um die offene K-Frage.

Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder heizt die Debatte um die Kanzlerkandidatur und den CDU-Vorsitz immer wieder an

Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder heizt die Debatte um die Kanzlerkandidatur und den CDU-Vorsitz immer wieder an Foto: dpa/Sven Hoppe

Die Liebesgrüße aus München klangen zu schön, um wahr zu sein: „Alles Top-Kandidaten bei der CDU“, grinste der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Montagmorgen. Söder selbst hatte die Debatte um die Kanzlerkandidatur neu befeuert mit seinem Hinweis, wer für die Union ins Rennen gehen wolle, müsse sich in der Corona-Krise bewähren. Manch einer bei den Christdemokraten ist längst schon genervt davon, wie Söder als Chef der kleinen CSU die Personaldebatte in der großen Schwesterpartei immer wieder geschickt anheizt und dominiert. Aber so ist der Bayer nun mal.

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