Klimawandel

Die Flüchtlingscamps in Somalia füllen sich

Tausende sind in Somalia auf der Flucht vor Hunger und Dürre. Viele haben alles verloren, nun geht es ums nackte Überleben.

Ali Nur und seine Ehefrau Salado (M, unten), mit ihren Kindern vor der provisorischen Hütte der Familie in einem Flüchtlingslager in Baidoa. Die Familie musste wegen der anhaltenden Dürre, und weil es nichts mehr zu essen gab, ihr Heimatdorf verlassen und ist in mehrtägigem Fußmarsch hier gelandet, wo mittlerweile Tausende Zuflucht suchen.

Ali Nur und seine Ehefrau Salado (M, unten), mit ihren Kindern vor der provisorischen Hütte der Familie in einem Flüchtlingslager in Baidoa. Die Familie musste wegen der anhaltenden Dürre, und weil es nichts mehr zu essen gab, ihr Heimatdorf verlassen und ist in mehrtägigem Fußmarsch hier gelandet, wo mittlerweile Tausende Zuflucht suchen. Foto: dpa/Eva-Maria Krafczyk

Ali Nur hat sein Kind begraben und ist losgezogen, zusammen mit den überlebenden Kindern und seiner Frau Salado. Fort aus dem Dorf, in dem die zwölfköpfige Familie lebte wie schon seine Eltern und seine Großeltern, fort von dem Land, das sie doch seit Generationen genährt hatte. „Wie konnte es nur dazu kommen?“, fragt der hagere Mann im Macawiis, dem traditionellen Sarong (Wickelrock) somalischer Männer. „Früher trugen unsere Felder so reiche Ernte, wir hatten Saatgut für die nächste Saison und konnten vieles verkaufen – Mais und Sorghumhirse, wir hatten viel Vieh.“

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